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PIA VPN Test 2026

Open Source, Torrent-freundlich, unbegrenzte Geräte

Private Internet Access (PIA) ist ein Open-Source-VPN mit Torrent-freundlichen Features wie Port-Weiterleitung. US-Standort und unbegrenzte Geräte machen es interessant. Unser Test.

Überblick & US-Standort

Private Internet Access wurde 2010 gegründet und sitzt in Denver, Colorado — innerhalb der USA und damit der Five-Eyes-Allianz. Das ist ein wichtiger Punkt für Datenschutz-bewusste Nutzer: US-Behörden könnten unter Umständen auf Logs zugreifen (wenn es welche gäbe).

Allerding: PIA ist Open Source und hat durch externe Audits nachgewiesen, dass es wirklich keine Logs speichert. Das ist ein praktisches Vertrauen, trotz des US-Standorts.

Mit 35.000+ Servern in 90 Ländern hat PIA ein großes Netzwerk — auf Papier größer als die meisten Konkurrenten. Allerding: Nicht alle sind dedizierte Server; viele sind virtuelle Standorte.

Open-Source-Clients & unabhängige Audits

PIA ist vollständig Open Source. Alle Clients (Windows, macOS, Linux, iOS, Android) sind auf GitHub verfügbar und können auditiert werden. Das ist ein großes Plus für Transparenz.

Unabhängige Audits durch Cure53 und andere Sicherheitsfirmen bescheinigte PIA, dass die Sicherheit und No-Log-Richtlinie funktioniert.

Wichtiger Punkt: 2015 bewies PIA durch ein Gerichtsverfahren, dass es wirklich keine Logs hat — Behörden konnten nichts übergeben. Das stärkt das Vertrauen.

Anpassbarkeit & Protokollwahl

PIA ist sehr konfigurierbar: OpenVPN, WireGuard, verschiedene Cipher-Optionen. Advanced-Nutzer können ins Detail gehen und alle Parameter anpassen.

Port-Weiterleitung: PIA erlaubt es, einen Port auf deinem lokalen Gerät zu öffnen und zu veröffentlichen — praktisch für Torrent-Nutzer und Server-Betreiber. Das ist ein großes Differenzierungsmerkmal.

SOCKS5-Proxy: Zusätzlich zum VPN bietet PIA einen SOCKS5-Proxy für Anwendungen, die kein VPN-Integration haben.

Geschwindigkeit in der Praxis-Auswertung

Mit WireGuard erreichte PIA im Test solide Geschwindigkeiten — ca. 80 % der Bandbreite mit lokalen Servern. Allerding: Mit OpenVPN war der Overhead etwas höher (ca. 20–25 %).

Für normales Surfen und HD-Streaming vollkommen ausreichend, für 4K kann es knapp werden.

Preise & Laufzeiten

PIA Preismodell ähnlich wie Surfshark und CyberGhost:

  • Monat: ca. 11,95 €
  • 1 Jahr: ca. 3,99 € / Monat
  • 3 Jahre: ca. 2,50 € / Monat

Großer Vorteil: Unbegrenzte gleichzeitige Verbindungen — wie Surfshark. Das ist ideal für Familien und Nutzer mit vielen Geräten.

Fazit

PIA ist ein solides Open-Source-VPN mit Torrent-Freundlichkeit und unbegrenzten Geräten. Der US-Standort ist ein Nachteil, aber die Transparenz durch Open Source und bewiesene No-Logs reduzieren das Risiko. Ideal für Advanced-Nutzer, die Anpassbarkeit und Port-Weiterleitung brauchen.

Wertung: 8,4 / 10 — Open Source und Torrent-Extras sind großes Plus, US-Standort ist Minus.

Häufig gestellte Fragen

Ist Private Internet Access wirklich in den USA ansässig?
Ja, PIA sitzt in Denver, Colorado — innerhalb von Five-Eyes. Das ist ein Datenschutz-Risiko, da US-Behörden unter Umständen VPN-Logs anfordern können. Allerdings: PIA ist Open Source und hat nachgewiesen, dass es keine Logs speichert.
Wie ist der Open-Source-Code von PIA?
PIA ist Open Source und alle Clients sind auditierbar. Das ist ein großes Plus für Transparenz. Mehrere unabhängige Audits (z. B. durch Cure53) bescheinigte Sicherheit.
Ist PIA günstiger als Surfshark?
Nein, PIA und Surfshark kosten ähnlich (ca. 2,50–4,50 € pro Monat je nach Laufzeit). PIA bietet aber andere Extras wie Portweiterleitung und SOCKS5-Proxy.